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7.9.2010

Kommentare

Buchtipp: "
Trockenzeit nüchtern betrachtet" von Heike Burmester.
Liebe Sandra, Di wirst Dich dort sicher zum Teil selbst wieder finden und daran glauben können; DU BIST NICHT ALLEIN!
Gruss Bea

Erstellt von: Beate Lenz am 02.10.2009 20:30 Antwort

Ersteinmal zum Thema, damit behinderte Menschen in der öffentlichkeit akzeptiert werden, müssen sich viele Menschen grundlegend ändern. Denn oft ist das einfach die Abneigung vor dem Unbekannten verhalten.

Zum Thema Sucht kann ich viel sagen. Ich war selber jahre abhängig und weiß wie schwer es ist zurück ins Leben zu finden und dort akzeptiert zu werden. Es wird immer und immer wieder auf das alte Verhalten rum gehackt. Man wird wie ein Schwerverbrecher behandelt."Alle die drogen nehmen, klauen doch". Jedoch haben das nicht alle nötig. Klar, macht man sachen die nicht richtig sind aber man tut es nicht um anderen zu schaden, sondern weil der Körper einen leitet. Man ist sich dem unrechten Verhalten nicht wirklich bewusst. Viele Menschen haben von sowas keine Ahnung. Alleine Arbeit zu finden, wenn man vom Arbeitsamt in eine Schublade gepackt wurde, ist verdammt schwer. ICh bin Mutter(25) habe eine 4 Jährige Tochter und war vorher 10 Jahre Drogen abhängig. Mehr ...

Erstellt von: Sandra am 27.03.2009 12:42 Antwort | Kommentare ansehen [1]

Was nützen die ganzen Umfragen - "Was erwarten Menschen von sozialen Diensten und von der Gesellschaft" ? Antwort: Theorie und Praxis sollten endlich Übereinstimmung finden. Das Grundgesetz, dass die Menschenwürde unantastbar ist, wird nicht ernst genug genommen. Jeder Mensch, der soziale Dienste in Anspruch nehmen möchte, soll dies gerne tun dürfen. Genauso wichtig ist eine leistungsgerechte Bezahlung. Jeder Mensch, der im sozialen Bereich arbeiten will, soll dies auch tun dürfen und zwar mit Liebe, Verantwortung und Engagement und ohne Zeitdruck (eben durch mehr Personal !). Die wenigen Arbeitskräfte in den sozialen Einrichtungen (insbes. Pflegestufe 3), Krankenhäusern etc., sind meist überfordert. Wann begreifen dass die da oben endlich mal ???

Erstellt von: Carmen Müller am 01.03.2009 19:23 Antwort

Sehr geehrte Damen und Herren,
als Leiter einer Suchtberatungsstelle möchte ich gerne zur Einteilung der Schwerpunkte des geplanten Berichtes Stellung nehmen.
Ich halte es einerseits für nachvollziehbar, wenn dem Thema Sucht kein eigener Schwerpunkt gegeben wird. Die mir bekannte Begründung hört aber sich wie eine reflexhafte Reaktion an, die einerseits sagt, wie wichtig das Thema ist (aber bei der AWO dann doch nicht) und es kann unter dem Schwerpunkt Psychiatrie abgehandelt werden.
Ich glaube, dass die Bedeutung der Suchtproblematik für den Zusammenhalt der Gesellschaft dadurch ausgeblendet wird.
Betrachten wir die Arbeitsfelder der Suchtkrankenhilfe, finden sich Betroffene aus allen Bevölkerungsgruppen wieder. Damit berührt die Thematik alle fünf benannten Schwerpunktthemen des Berichtes.
Rauschmittelkonsum wird mittlerweile auch als ein Lösungsversuch für unlösbar erscheinende Probleme verstanden. Mehr ...

Erstellt von: Jürgen Mühl am 12.02.2009 10:48 Antwort

Was hält die Gesellschaft zusammen? oder Was bringt die Gesellschaft zusammen?

Das Institut zur Interkulturellen Öffnung der AWO Mittelrhein hat zur Aufgabe, Institutionen, Einrichtungen, Behörden in Fortbildungen und Seminaren bei ihrem Prozess der interkulturellen Orientierung/ Öffnung zu unterstützen. Das IzIKÖ ist in den verschiedensten Bereichen aktiv, u.a.: Kindertageseinrichtungen/ Familienzentren, offene und stationäre Altenhilfe, sozialpsychiatrische Versorgung, Feuerwehr, und neuerdings auch vermehrt in Migrantenselbstorganisationen. Unter interkultureller Orientierung wird viel Verschiedenes verstanden und auch erwartet. Für das IzIKÖ bedeutet der Begriff jedoch in erster Linie Sensibilisierung. Mehr ...

Erstellt von: Institut zur Interkulturellen Öffnung, AWO Mittelrhein, Susanne Schmidt am 22.01.2009 10:54 Antwort

Beim Lesen muss ich für mich feststellen, dass mir die vorliegende Zusammenfassung der Ist-Analysen recht schmal, unvollständig und einseitig erscheint. Ich möchte dies wie folgt begründen und damit zu weiteren Diskussionen anregen.

Zu starke Ausrichtung der Integrationsdebatte auf die bundesstaatliche Ebene?
Ich habe den sicheren Eindruck, hier wird verkannt, in welch großem Maß Integrationsdebatten auf den kommunalen und zum Beispiel auf der Landesebene in NRW stattfinden!
Auf beiden Ebenen werden Integrationsdebatten in letzter Zeit wie nie zuvor geführt; über und mit Einwanderern;in jüngster Zeit mit verstärkter Einbeziehung von Migrantenselbstorganisationen.
In zahlreichen Kommunen werden regelmäßig Integrationskonferenzen durchgeführt, wird an Integrationsplänen gestrickt – oftmals angeregt und gefördert durch ein vom Land NRWQ gefördertes Programm „Komm In“. Mehr ...

Erstellt von: Reinhard Streibel am 18.12.2008 15:48 Antwort

Was denn Integration ist, wer wann als integriert definiert werden kann, löst eine heftige Diskussion aus, die im Wesentlichen bereits seit Jahrzehnten zwischen den Begriffen Assimilation als totale Anpassung unter Aufgabe der eigenen kulturellen Identität und dem gleichberechtigten Leben in Deutschland unter Wahrung der eigenen kulturellen Identität pendelt. Die Basisqualifikation, darüber entstand zwischenzeitlich Konsens, stellen deutsche Sprachkenntnisse und die Akzeptanz des Grundgesetzes als wesentliche Grundlagen für ein positiv gestaltetes Zusammenleben dar. Daraus lässt sich ableiten, dass wir - neben der Forderung nach Spracherwerb – auch die Vermittlung von Wertvorstellungen, die sich aus dem Grundgesetz ableiten lassen, einfordern müssen. 600 Stunden Sprachkurs reichen bei Neuzuwanderern nicht für ausreichenden Spracherwerb. Aber dass 30 Stunden Orientierungskurs ausreichen sollen zur Vermittlung unseres Wertesystems, erscheint in diesem Sachzusammenhang sehr unverständlich. Mehr ...

Erstellt von: Rita Ruhs am 24.11.2008 12:03 Kategorie:Migration Antwort

Es gehört ja heutzutage schon ein gehöriges Maß an Fatatalismus dazu, mit der Zeitung zum Frühstück den Tag zu beginnen. Aber da blieb mir dann doch der Bissen im Halse stecken. Unscheinbare 8 x 5 cm groß, mit einem oft gesehenen Symphatiephoto, am Freitagmorgen in der SüdWestPresse und dazu die Nachricht:„ Der hochrangige Regierungsberater und Rentenexperte Bert Rürup wechselt zum Finanzvertrieb AWD“.
AWD, haben wir doch schon oft gehört und AWD-Chef Carsten Marschmeyer sitzt als junger erfolgreicher Finanzexperte und Selfmademillionär in jedem zweiten Finanztalk. Leider ist dabei nie zur Sprache gekommen, was Marschmeyer 2005 auf der Hauptversammlung in Hannover seinen Aktionären verkündete: „Die Altersvorsorge steht vor dem größtem Boom, den die Branche je erlebt hat. Die Verlagerung von der staatlichen zur privaten Altersvorsorge ist ein Wachstumsmarkt über Jahrzehnte. Man kann zwar nicht überblicken, wie sich der Anstieg der privaten Altersversorgung präzise ausgestalltet. Mehr ...

Erstellt von: Rolf Kuntz am 23.11.2008 10:10 Antwort

Ehrlich gesagt, bin ich seit einem Radio-Kommentar zu dem Amoklauf von Emsdetten mit der Idee der Zugehörigkeit "schwanger" gegangen. Ich arbeite beim Bundesverband der Lebenshilfe in Marburg und habe mir diesen Beitrag " von der Seele geschrieben".


Haben Menschen mit geistiger Behinderung heute ein Gefühl der sozialen Zugehörigkeit? Können sie ein solches Gefühl entwickeln in einer Gesellschaft der Konkurrenz und Selektion? Es setzt Vertrauen in soziale Beziehungen und ihre Verlässlichkeit voraus. Wenn ein Mensch mehrfach Beziehungsabbrüche und Ausgrenzung im privaten ( Familie und Freunde) wie im öffentlichen Bereich ( Kindergarten und Schule, Nachbarschaft) erlebt hat, wird er kaum ein Gefühl der Zugehörigkeit entwickeln können.

Wie schlagen sich mögliche Erfahrungen der Ausgrenzung nieder? Ich erinnere mich gut an meine Grundschulzeit, als ein Klassenkamerad verabschiedet wurde in die damals so genannte „Lernbehindertenschule“. Es war eine peinliche Atmosphäre. Mehr ...

Erstellt von: Ulrich Niehoff am 08.09.2008 09:01 Antwort

Behindertenhilfe und Psychiatrie sind wie kaum ein anderer Bereich von sozial-politischen Änderungen gekennzeichnet. Die Sozialpolitik für behinderte Menschen und psychisch Kranke steht vor einem grundlegenden Wandel - von der Fürsorge zur Selbstbestimmung und Teilhabe.

Dies ist der Weg, den wir als AWO mit unseren Angeboten konsequent umsetzen und gesellschaftlich mittragen wollen. Wir als AWO möchten auf eine Zukunft mit einer sozial gerechten Infrastruktur von Bildung, Beschäftigung, Wohnen und gleichberechtigter Mitwirkung. In unserem Leitbild und unserer täglichen Arbeit setzen wir uns für die Anerkennung der Rechte behinderter Menschen in der Gesellschaft ein, unterstützen ihre Selbstbestimmung und bekämpfen ihre noch vorhandene Diskriminierung.

Teilhabe ist für die AWO unmittelbare Beteiligung bei Prozessen und Entscheidungen in allen Lebensbereichen, von denen behinderte Menschen betroffen sind. Mehr ...

Erstellt von: Rifat Fersahoglu-Weber am 30.07.2008 15:03 Kategorie:Behinderung Antwort
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Auch hier wieder:
"Trockezeit nüchtern betrachtet"
LG Bea
Erstellt von: Beate Lenz am 02.10.2009 20:31
Buchtipp: "
Trockenzeit nüchtern betrachtet" von Heike Burmester.
Liebe Sandra, Di wirst Dich dort sicher zum Teil selbst wieder finden und daran glauben können; DU BIST NICHT ALLEIN!
Gruss Bea
Erstellt von: Beate Lenz am 02.10.2009 20:30
Ersteinmal zum Thema, damit behinderte Menschen in der öffentlichkeit akzeptiert werden, müssen sich viele Menschen grundlegend ändern. Denn oft ist das einfach die Abneigung vor dem Unbekannten verhalten.

Zum Thema Sucht kann ich viel...
Erstellt von: Sandra am 27.03.2009 12:42
Was nützen die ganzen Umfragen - "Was erwarten Menschen von sozialen Diensten und von der Gesellschaft" ? Antwort: Theorie und Praxis sollten endlich Übereinstimmung finden. Das Grundgesetz, dass die Menschenwürde unantastbar ist, wird nicht ernst...
Erstellt von: Carmen Müller am 01.03.2009 19:23
Sehr geehrte Damen und Herren,
als Leiter einer Suchtberatungsstelle möchte ich gerne zur Einteilung der Schwerpunkte des geplanten Berichtes Stellung nehmen.
Ich halte es einerseits für nachvollziehbar, wenn dem Thema Sucht kein eigener...
Erstellt von: Jürgen Mühl am 12.02.2009 10:48